STEINI's kleiner Naturführer

Hier könnt ihr alles reinschreiben was in die anderen Bereichen nicht passt

Re: STEINI's kleiner Naturführer

Beitragvon Strexe » Sa 13. Jan 2007, 10:45

Alles Gute für Deinen Kollegen und gute Besserung!
Volker Pispers: " Das Leben ist nur im SUV zu ertragen! "
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Re: STEINI's kleiner Naturführer

Beitragvon STEINI » Sa 13. Jan 2007, 14:06

Danke!werds ausrichten.dem wächst n zweiter schwanz,diesmal nach hinten.ist letzte woche über die baustelle geschlichen wie ein angeschossener Bär.aber wenn ich sag,geh zum Doc,geht ja kein weg rein
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Re: STEINI's kleiner Naturführer

Beitragvon Dacki » Di 27. Feb 2007, 15:56

Bild schläfst du... Bild

Bild Bild

ICH brauche doch noch Aufklärung...

Bild Bild Bild
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Re: STEINI's kleiner Naturführer

Beitragvon STEINI » So 2. Sep 2007, 18:41

So klärt sich alles von alleine auf.
und den Dacki klärt die Sue auf.
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Re: STEINI's kleiner Naturführer

Beitragvon STEINI » So 2. Sep 2007, 18:44

Wichtiges in eigener Sache:

Alles suchen,ich habs!

Das erste Bild vom Forums-Orakel:

Bild

ich weiß,ihr habt ihn euch jünger vorgestellt,aber er sieht älter aus als er ist.
712 Jahre und keinen Tag älter.
Zuletzt geändert von STEINI am So 2. Sep 2007, 18:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: STEINI's kleiner Naturführer

Beitragvon STEINI » So 2. Sep 2007, 21:15

Das Orakel hat sich bei mir beschwert!

Das war leider kein Bild vom Orakel,sondern von Orakels Opa.Orakel war grad Bier holen.

Also das ganze nochmal.
Hier ist unser Orakel,das barbusige Höllenweib:

Bild


zufrieden,Du geiles Orakel,Du?
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Re: STEINI's kleiner Naturführer

Beitragvon Dacki » Mo 3. Sep 2007, 09:16

also wie den Opa habe ich mir das Orakel auch nicht vorgestellt gehabt...

das 2. kommt schon eher in meine Gedankenrichtung... Bild Bild Bild
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Re: STEINI's kleiner Naturführer

Beitragvon STEINI » Mo 3. Sep 2007, 09:53

@Dacki: War mir ja klar.
allerdings hat das Orakel viele Gesichter.und es erscheint immer dann,wenn mans am wenigsten erwartet um die böse Offtopic zu bekämpfen.
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Re: STEINI's kleiner Naturführer

Beitragvon Ikromek » Mo 3. Sep 2007, 20:53

Da es sich hier um eine besondere, der heimischen Tier- und Pflanzenwelt gewidmete Unterabteilung des Forums handelt, möchte ich alle Leser und Mitglieder des Forums über eine besondere, fast nur in Thüringen heimische Wildart informieren:

Den Rasselbock

Zur Nomenklatur
Der wissenschaftliche Artname für den Rasselbock lautet Hirculus crepans thuringiae, was wörtlich übersetzt so viel heißt wie das "rasselnde Böcklein" (hirculus = Böcklein; crepans = rasselnd oder creaptor = Rassler). Dabei weist der dritte Wortbestandteil "thuringiae" auf das hauptsächliche Vorkommen dieser Art in Thüringen hin.

Aussehen
Rasselböcke der im Thüringer Schiefergebirge beheimateten Hauptart besitzen ein sehr dichtes, glänzendes Fell von gelblich-silbergrauer Farbe, auf dem Rücken dunkel gesprenkelt. Die Flanken sind rostgelb gefärbt, Wamme und Brust silbergrau bis weiß. Die Kopf-Rumpf-Länge misst bei adulten Tieren 700 bis 900 mm. Der wollhaarige Wedel beträgt 100 bis 130 mm, und die veloursartigen Luhser (Lauscher) sind 130 bis 150 mm lang. Die Schulterhöhe liegt zwischen 500 und 700 mm. Rasselbock und Rasselgeiß tragen als Stirnwaffen spießförmige Hörner, die beim Männchen wesentlich kräftiger ausgebildet, bisweilen gedreht sind, während das Weibchen geringere, spitz zulaufende Spieße besitzt. Die Hörnchen werden nicht, wie etwa bei Hirsch und Reh, jährlich abgeworfen, sondern krönen ein Leben lang das Haupt der Tiere. In freier Wildbahn wird Rasselwild 12 bis 15 Jahre alt.

Lebensweise
Beim Rasselwild handelt es sich um dämmerungs- und nachtaktive Tiere, die sich tagsüber in einer Ruhepfanne, seltener in einer Erdhöhle im Dickicht aufhalten. Die sehr weiten Augenhöhlen mit den großen Augen sind, wie bei Eulen, an das Nachtleben angepasst. Auch die langen, drahtigen Tasthaare der Oberlippe dienen dem Zurechtfinden bei stockdunkler Nacht. Das Tier benimmt sich selbst nachts bzw. in der Dämmerung sehr scheu, so dass Sichtbeobachtungen durch den Menschen selten vorkommen.
Das Rasselweibchen legt in ihrer zuvor unterirdisch angelegten Bruthöhle drei bis vier dünnschalige Eier, aus denen bereits nach drei Tagen die jungen, noch blinden Wollrasslinge schlüpfen, um dann vom Muttertier bis zu sechs Monaten gesäugt zu werden.

Nahrung
Das Tier ist ein Pflanzenfresser. Eine besondere Vorliebe zeigt es für das auf Waldwiesen häufig vorkommende Arzneikraut Bärwurz mit seinem stark balsamischen Geruch, einem hohen Anteil an ätherischen Ölen und kräftigen erektilen Wirkstoffen. Im Spätsommer gräbt das Rasselwild die bis daumendicken, zotteligen Wurzelstöcke aus und legt Vorratskammern für die harte Winterzeit an. Die letzten Wurzeldeponien werden erst kurz vor der Rasselzeit (Brunft) geöffnet. In den anfangs gefrorenen und im Frühjahr zur Gärung übergegangenen Rhizomen bildet sich Alkohol, der sich beim Zerbeißen und Mahlen in den Muffeltaschen der Waldrassler durch süßlichen Speichel weiter alkoholisch anreichert und so die Tiere in überschwängliche Rassel(Brunft-)laune versetzt.
In den verschiedenen Bärwurzereien entsteht nach diesem Prinzip der bekannte Wurzelschnaps "Bärwurz", der sich ob seiner magen- und potenzkräftigenden sowie erotisierenden Wirkungen großer Beliebtheit bei den Thüringern erfreut. Auch beim Menschen führt der Genuss des Bärwurzschnapses meist zu einer ähnlich temperamentsteigernden, überschwänglichen und als freudefördernd empfundenen "Rassellaune", die nicht selten zu Verhaltensweisen führt, wie sie der Rasselbock in der Brunft zeigt.

Forsetzung im 2. Teil
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Re: STEINI's kleiner Naturführer

Beitragvon Ikromek » Mo 3. Sep 2007, 20:54

2. Teil zum Rasselbock

Vermehrung
In den Monaten Mai/Juni beginnt die Brunft, Rasselzeit genannt. Beim Bock befindet sich unter dem Wedel eine lederartige Bursa (Beutel), in der sich drei - selten vier - haselnussgroße, verknöcherte Bullets (Kugeln) befinden. Zur Rasselzeit sorgen erektile Wirkstoffe der Bärwurz für Anschwellung und Versteifung der Rasselbursa, so dass eine festschalige Halbkugel entsteht, die den Klangkörper für die Rasselgeräusche darstellt und das gesamte Brunftgeschehen stimuliert. Die Brunft- bzw. Rasselplätze sind an den Hirculusringen zu erkennen, die man vor allem auf Waldlichtungen findet. Die Initialimpulse für die Liebes- und Begattungszeremonie werden durch den erotisierenden Rhizomalalkohol ausgelöst (siehe unter Nahrung). Der Bock reitet im Dreierrhythmus zur Nachtzeit kreisförmig um einen markanten Stein, Wurzelstock oder Baum, wobei die Hirculusringe mit einem Radius von 2 bis 3 Metern im Erdreich entstehen. Dabei reibt der Bock seine versteifte Bursa beim Reiten im Dreierrhythmus am Stamm, Stein oder Wurzelstock, was sehr wahrscheinlich die Brunftaktivität stimuliert. Insbesondere an Bäumen nimmt der Bock dabei Baumssekret auf, das dann das Imponiergehabe des Bockes noch steigert. Sein weithin hörbares, sich ständig steigerndes, sehr melodisches Rasseln beim Reiten um den Baum wird dann sicherlich noch weiter angeregt. Auf diese Weise sendet der Waldrassler akustisch-erotische Reize aus, die Weibchen zur Paarung anlocken. Nicht selten reagieren aber auch die Männchen auf diese Signale, und es kommt zu Rivalenkämpfen mit den Stirnwaffen, die aber immer unblutig enden. Die hitzige Rasselgeiß verfolgt aus geringer Entfernung sehr gespannt die Rasselzeremonie des Bockes bzw. den Ausgang der Rivalenkämpfe und deutet dann Paarungsbereitschaft durch ein Tremolo an keckernden Nasallauten und das Spitzen der Lippen an. Dieses Lippenspitzen und die darauffolgende Berührung der Lippen durch den Rasselbock erinnern stark an einen menschlichen Kuss.
Zur eigentlichen Paarung ziehen sich Bock und Geiß dann in die bereits vom Weibchen vorbereitete Bruthöhle zurück. Hier ist anzumerken, dass es dadurch noch nie gelungen ist, den eigentlichen Paarungsakt genau zu beobachten.
Nachdem das Weibchen beschlagen ist, beginnt eine 38 bis 40 Wochen dauernde Tragzeit. In der Regel legt das Weibchen wie schon beschrieben drei bis vier Eier.

Soweit zu dem äußerst interessanten, fast nur in Thüringen beheimateten Rasselbock.

Wenn Interesse zu den schwierigen Jagdarten auf den Rasselbock besteht, können darüber von mir ebenfalls genauere Informationen gegeben werden.

Quellenangabe: "Der Rasselbock" von Walter Heinrich, herausgegeben vom Verein zur Pflege der Geschichte, des Brauchtums und der Landschaft im mittleren Schwarzatal e.V.


Bild Bild
Zuletzt geändert von Ikromek am Mo 3. Sep 2007, 20:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: STEINI's kleiner Naturführer

Beitragvon STEINI » Mo 3. Sep 2007, 21:02

Schön.sehr informativ.erinnert mich irgendwie an den Dacki.zumindest der teil mit der schulterhöhe...
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Re: STEINI's kleiner Naturführer

Beitragvon STEINI » Mo 1. Okt 2007, 19:39

So,ich hab mal n bissel mit dem Katzenfutter experimentiert.

es funktioniert!

Die Miez schnurrt schneller auf Nennschnurrzahl und klingt auch viel dumpfer und tiefer.

Schneller rennen tut sie auch!

Bild Gute Miez! Bild Bild Bild
Zuletzt geändert von STEINI am Mo 1. Okt 2007, 19:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: STEINI's kleiner Naturführer

Beitragvon Strexe » Mo 1. Okt 2007, 21:30

Bild Bild Bild

Oh Mist, dann hab ich mal wieder das falsche Katzenfutter heute gekauft Bild
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Re: STEINI's kleiner Naturführer

Beitragvon impreza555 » Di 2. Okt 2007, 09:53

@Steini: Kann ich das auch meiner Frau geben? Bild
!!!WER BREMST, VERLIERT!!!

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